Einen Nokia oder Thomson StreamView aufräumen
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Die in Europa als Nokia und als Thomson verkauften Fernseher baut StreamView, ein österreichisches Unternehmen, das beide Markennamen lizenziert. Deshalb sehen sie innen so ähnlich aus.
Die gute Nachricht
Von allen Herstellern, die uns begegnen, packt StreamView mit am wenigsten eigene Software dazu. Die Geräte kommen einem Referenz-Android-TV recht nahe, und das bedeutet zweierlei:
- Es gibt weniger zu entfernen.
- Das Wenige, was da ist, lässt sich meist leicht erkennen.
Wonach Sie suchen
adb shell pm list packages | grep -iE "nokia|thomson|streamview|vestel"
vestel taucht auf, weil ein Teil der Hardware und der Basissoftware von dort
kommt: Vestel ist ein türkischer Hersteller, der für weite Teile Europas unter
anderen Marken produziert.
Was üblicherweise drauf ist
- Ein eigener Einrichtungsassistent.
- Vorinstallierte Streaming-Apps, die üblichen.
- Auf manchen Modellen ein schlanker Empfehlungsdienst.
Wo der eigentliche Engpass sitzt
Bei diesen Fernsehern ist selten die Herstellersoftware das Problem, sondern die Hardware. Viele Einstiegsmodelle haben 1 GB RAM, und mit dieser Zahl wird es für Android TV eng, was Sie auch tun.
Dort hilft das Entfernen von Apps zwar, am deutlichsten merken Sie aber den Wechsel auf einen schlanken Launcher und den Verzicht darauf, mehrere schwere Apps gleichzeitig installiert zu haben.
So prüfen Sie, wie viel Speicher Sie haben:
adb shell cat /proc/meminfo | head -2
Liegt MemTotal unter 1.500.000 kB, ist genau das Ihre Lage.
Häufige Modelle
Nokia Smart TV 4300A / 5000A, die Thomson-UG-Reihe und die von Vestel gebauten Android-Fernseher unter anderen Marken. Schicken Sie uns Ihren.